5 Jahre Inatelier – Wie alles begann.

Vor 5 Jahren haben wir offiziell das Licht der Welt erblickt und sind in das Fotografen Geschäft eingestiegen. Dabei hatten wir unsere Ambitionen für die Fotografie schon früher. Olli hat sich hin und wieder für die Kamera von seinem Opa interessiert…. ach spulen wir einfach ein wenig vor.
Ineta kam aus der Malerei mit Acryl und Öl und hatte Ihre ersten Berührungen mit Kameras in Ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin. Hier begann unsere beiderseitige Leidenschaft, damals noch auf der Canon D1000. Das war unsere erste gemeinsame Spiegelreflex Kamera. Die hat uns dann eine ganze Weile begleitet, bis wir dann vor 6 Jahren schwanger wurden. Da musste dann natürlich eine andere Kamera her. Eine die auch Videofunktionen inne hatte.

Entgegen aller Negativstimmen, haben wir uns für die Eos 70 D entschieden und unsere erste Festbrennweite mit 50mm von Sigma angeschafft. Mit der haben wir dann fleißig die Schwangerschaft und eine Hochzeit eines Freundes fotografiert. Mittlerweile hatte Ineta Jahr um Jahr fleißig alle Photoshop Online Kurse von Video2Brain durchgearbeitet und war meine Bildretusche Queen. Jetzt wurden auch die Mädels aus demSchwangerschaftskurs auf unsere Bilder aufmerksam und wollten plötzlich alle schöne Fotos.

Ich hatte damals angefangen mit Yongnuo Aufsteckblitzen und Lichtschirmen zu fotografieren sowohl drinnen als auch in der freien Natur. YouTube und Videoworkshops von Calvin Hollywood war en meine Lernplattformen. Wir haben die Videos abends im Bett verschlungen und alles ausprobiert. Das perfekte Hobby für Ineta und mich war geboren. Im August 2014 war es dann soweit. Wir waren noch relativ frisch gebackene Eltern und waren nicht nur von unserem Baby fasziniert. Wir wollten ein offizielles Gewerbe und schnell merkten wir, dass man ein Fotografie Business nicht aufbauen kann, wenn man unterirdische Preise dafür nimmt. Für unser erstes Shooting haben wir 50 EUR genommen und 50 retuschierte Bilder ausgeliefert. 🙂

Also wurden die Preise nach oben angehoben, was aber im Vergleich zu heute immer noch ökonomischer Blödsinn war. Wir hatten einige Shootings und haben erspartes Eigenkapital in unser Fotoequipment gesteckt. Irgendwann wurde es mir dann mit den ganzen Schwangeren und den Kindern zu viel und ich wollte etwas anderes. Hübsche Mädels mussten her. Zuvor hatten wir aber gemerkt, dass auf unserem iMac in 100% Auflösung die Fotos doch sehr viel Bildrauschen enthielten. Jetzt hatten wir unsere EOS 70D kein halbes Jahr und dann schon wieder etwas neues? Oh jee. Wir also in den nächsten Fotoladen. Vollformat sollte es sein und irgendwie waren wir auf Canon eingeschworen. Damals spielten Nikon und Canon noch die erste Geige. Die Canon 5D Mark III war Kamera des Jahres, aber wollten wir soviel Geld ausgeben?

Wir probierten erst einmal die Canon 6D aus und hatten vorsorglich eine Speicherkarte mit um später erst einmal am Rechner zu beurteilen, ob es Unterschiede gibt. Tatsächlich hat man so gut wie keinen merklichen Qualitätsunterschied zwischen beiden Kameras gesehen, allerdings war die 5D III deutlich besser ausgestattet. Ich wollte keine Kompromisse mehr, daher hab ich die damals 1000 EUR Mehrpreis auf mich genommen.

Es war eine gute Entscheidung. Jetzt hatten wir quasi Vollformat und ein 50mm Objektiv mit Blende f1.4 von Sigma. Es war mittlerweile Oktober und unser erstes Model oder man könnte auch sagen unser ersten freies Projekt (TFP Shooting) war mit meiner Nichte. Wir wollten für Halloween etwas besonderes. Die Idee war schnell gefunden. Ein Sugar Skull Shooting sollte es werden, quasi ein knack scharfes Bild, so wie wir dass früher immer schon auf den Werbeplakaten bestaunt haben. Ja tatsächlich haben wir uns immer gefragt, wie bekommen die so eine Plastizität und Schärfe hin?

Wir waren so begeistert von der Kamera und arbeiten heute noch gerne mit der 5D Mark III. Über die Jahre kamen immer mehr Objektive dazu. Von 15mm bis 200mm sind alle Brennweiten in unserem Foto Koffer. Wir arbeiten als Fotografen im Studio noch immer gerne mit dem Sigma 24-105 F4 aus der Art Serie. Für unsere Beauty und MakeUp Shootings benutzen wir meistens das Canon EF Makro-Objektiv 100mm f/2,8 aus der L Serie. Es ist so scharf, dass ich immer wieder begeistert bin. Lange Zeit haben wir Hochzeiten immer an andere Fotografen weitergegeben. Wir hatten schlicht die Hosen voll, bestimmte Momente wie die Ringübergabe oder den ersten Kuss zu vermasseln. Dazu kam auch noch, dass wir keine zweite professionelle Backup Kamera im Gepäck hatten.

Als wir als Second Shooter dann unsere zweite Hochzeit fotografiert haben, merkten wir, dass es uns eigentlich richtig viel Spass macht. Du hast ein tolles Brautpaar, die Location war toll, die Gäste waren gut drauf. Uns war bewusst. Weiteres Geld musste ins Unternehmen gepumpt werden. Aber es kam der Tag als der Entschluss gefasst wurde. Ich wollte noch den Start der Canon 5D Mark IV abwarten. Als Sie rauskam war ich geschockt. 4300 EUR sollte der Kamera Body damals kosten. Da wir mit der 3er so zufrieden waren und keinen wirklichen Vorteil für uns erkannten, haben wir noch schnell eine Kamera geordert. Die fast 2000 EUR Preisunterschied zum neueren Modell wollte ich lieber in eine neue Linse investieren. Ich glaube wir haben uns damals das Canon 70-200 f2.8 aus der L Serie gekauft. Es ist tatsächlich noch immer unser Butter und Brot Objektiv auf Hochzeiten und bei Pärchen Shootings draußen, zusammen mit dem Sigma 35mm f1.4 aus der Art Serie.

Im Jahr 2017 ist Ineta für 3 Monate nach Berlin gegangen. Sie hat dort in den MUD Studios noch einmal eine Ausbildung zur MakeUp Artist gemacht. Zuvor waren wir in Braunschweig bei Felix Rachor, der einen ähnlichen beruflichen Hintergrund hat. Seine Bilder wurde nach seiner Ausbildung zum MakeUp Artist besser und er hat uns die MUD Studios empfohlen. 3 Monate, die schon auch belastend waren. Am meisten haben wir uns um unseren Sohn gesorgt, ob er das gut wegsteckt. Ich war hin und wieder auswärts unterwegs und unsere Freundin hat sich dann liebevoll um Ihn gekümmert. Aber es ging alles gut und es war ein begrenzter überschaubarer Zeitraum. Und es hat sich gelohnt. Seid dem machen wir bei Beauty Shoots die MakeUp´s meist selbst und die Bilder haben noch einmal einen Schub nach vorn bekommen. Ineta kann heute schnell abschätzen was Sie lieber im MakeUp macht oder dann doch in Photoshop. Ja ja wirst Du denken, man kann doch alles in Photoshop machen?! Das ist nicht so ganz richtig. Ein wirklich gutes MakeUp ist und bleibt ein wirklich gutes MakeUp. Die Retusche ist nachher der Feinschliff. So sollte es sein. Man kann aus einem schlechten MakeUP kein gutes in Photoshop machen, aber ein gutes MakeUp in ein noch besseres verwandeln. Das Ausgangsmaterial ist ausschlaggebend. Man sollte bei Beauty Shots eher in ein gutes MakeUp investieren, als den teuersten Fotografen oder Retuscheur zu buchen.

Jetzt gehen wir ins 5. Jahr was Hochzeitsreportagen angeht und haben diesem Bereich sogar eine neue Internetseite gewidmet. (www.hochzeitsfotograf-inatelier.de) Über die Jahre haben wir unsere Konzentration auf Hochzeiten, Business und Beauty Porträts gerichtet.
Kinder und Familien sind natürlich auch hin und wieder bei uns und wir freuen uns immer wieder, wenn wir Kinder draußen beim Spielen und ablichten können. Wir wurden von Musikern gebucht, es kamen DJ´s aus Hamburg. Wir hatten Vox Shopping Queens und Models bei uns. Wir bedanken uns für Eurer Vertrauen und wir freuen uns auf all die spannenden Geschichten, die wir noch mit Euch erleben und in Bildern festhalten dürfen.
Auf in die nächsten Jahre.

Liebe Grüße Ineta und Olli

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